Der Rettungsdienst der Stadt Emden ist Teil der medizinischen Notfallversorgung der Stadt Emden mit ihren ca. 50.000 Einwohnern und unterstützt darüber hinaus auch die umliegenden Gebiete.
Zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Umlandes sind rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche hoch qualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen bereit zu helfen, beginnend bei der Bagtelle bis hin zum lebensbedrohlichen Notfall.
Die Mitarbeiter sind auf dem aktuellen medizinischen Ausbildungsstand, Fahrzeuge auf dem neuesten Stand der Technik mit modernerster medizintechnischer Ausstattung unterstützen sie hierbei.
Sie werden dabei von entsprechend qualifizierten Notärzten des Emder Klinikums unterstützt. Hierfür besetzen sie rund um die Uhr die beiden Rettungswachen in Barenburg und Borssum.
Um ihre Aufgabe zu erfüllen, stehen bis zu fünf Rettungswagen (RTW), zwei (Notfall-)Krankenwagen (NKTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zur Verfügung.
In der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle werden die Anrufe der Hilfeersuchenden angenommen, welche die Telefonnummer 112 oder die 19 222 gewählt haben. Von dort werden die Einsatzkräfte entsprechend alarmiert und disponiert.
Seit dem 01. Januar 2025 gibt es den Rettungsdienst der Stadt Emden als kommunalen Rettungsdienst, bis dahin gab es den Rettungsdienst DRK/Stadt Emden und den Verein für Rettungsdienst, Krankentransport und soz. Hilfsdienste (RKSH), die bis zu diesem Zeitpunkt als Beauftragte der Stadt Emden ihre Dienste anboten.
Einige Patienten, die nicht Notfallpatienten sind, brauchen dennoch während des Transports eine fachgerechte Betreuung oder sind auf bestimmte Einrichtungen eines Krankentransportwagens angewiesen. Für die Beförderung dieser Patienten über weite Strecken setzt die Rettungsdienst DRK/Stadt Emden GbR einen Krankentransportwagen ein. Zur Verstärkung des hauptamtlichen Rettungsdienstes steht die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Rettung des DRK-Kreisverbands Emden bereit. Diese Gruppe besetzt unter anderem ein Gespann, das aus einem RTW als Zugfahrzeug und einem RTW-Koffer als Anhänger besteht. Dieses ungewöhnliche Rettungsmittel kommt lageabhängig zum Einsatz. Es bringt nicht nur Material für ein rettungsdienstliches Großschadensereignis, der RTW kann als zusätzliches Fahrzeug eingesetzt werden oder zusammen mit dem Anhänger eine Basisstation für die Verletztenversorgung auf hohem Niveau bilden.